
Noch vor der Sommerpause will Bremens rot-grüne Regierung den Gesetzesentwurf zum Mindestlohn verabschieden. Nicht für alle Branchen, sondern zunächst nur für Beschäftigte des Landes sowie der Städte Bremen und Bremerhaven. Zukünftig sollen die einen Stundenlohn von mindestens 8,50 Euro brutto verdienen. Untersuchungen hätten ergeben, dass diese Lohnhöhe nötig sei, damit ein alleinstehender Arbeitnehmer bei einer 40-Stunden-Woche keine ergänzenden Leistungen des Staates beanspruchen müsse, erklärte Dieter Reinken, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD, dem Weser Kurier.
Was meinen Sie: Ist das Aushandeln von Löhnen alleinige Sache der Tarifparteien oder sollte es einen gesetzlich geregelten Mindestlohn geben, der vermeidet, dass ein alleinstehender Arbeitnehmer in Vollzeit seinen Lohn mit Hartz IV aufstocken muss?
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